Mittwoch, 9. März 2016

Draussen auf dem Meer – Pascal geht aufs Tauchschiff


Vom Schreibstyl wird es nun wohl für den Moment etwas ändern, ich – Pascal – schreibe nun zum Thema tauchen und die Zeit draussen auf dem Meer. Ich starte dabei doch auch bei dem Punkt als wir uns aufteilten. Dies war noch auf der Insel Koh Payam. Ich dachte eigentlich es wird ganz einfach ein Motorrad – Taxi zu bekommen. So lief ich halt einfach mal auf den kleinen Strässchen los und sah mich immer wieder mal bei Motorgeräusch um. Um diese Zeit gab es aber keine Option. Die Zeit bis zu meinem Termin mit dem Schiff hätte wohl gereicht alles zu Fuss zu gehen. Nur ist die Entfernung aufgrund der Gegebenheiten hier etwas anders zu sehen. Ich erreichte ein Restaurant / Shop und fragte dort mal nach Taxi (Taxi ist für mich eigentlich was anderes als ein kleines Motorrad, aber es heisst hier so). Nach einiger Zeit kam dann ein altes Mannchen auf dem Töffchen und ich hatte mich auf einen Preis geeinigt. Er machte seine Aufgabe sehr gut und ich erreichte den Dive Shop (eigentlich sollte ich an den Strand – aber das verstand er nicht). Das Glück war auf meiner Seite und die richtigen Leute waren auch beim Shop. Den Weg zum Strand war mal wieder mit dem Motorrad (3 erwachsene Personen darauf). Inzwischen war es Dunkel und aufgrund der Ebbe war das Meer weit weg. Wir gingen dann im Dunkeln raus in die Richtigung wo wir das kleine Schlauchboot (Dingi) vemuteten. Es wurde zuerst das Gepäck und dann die Leute transportiert.
 


Auf dem Schiff angekommen wurden die Zimmer zugeteilt. Ich bekam das Zimmer gleich neben dem Motorraum. Das Geräusch der Motoren (3 Stück) war ständig das begleitende Elemente auf dem Meer. Ausgeschaltet wurden selten alle Motoren. Einer ist für den Antrieb, einer arbeitet als Generator für Strom und einer muss die Tauchflaschen welche wir ständig leeren wieder füllen. Zum Zimmer gibt es noch zu sagen, dass es zwei Betten hatte. Ich habe dann rumgefragt wer dann jetzt noch zu mir kommt (es hatte ja kein Platz für uns alle). Es kam dann niemand dazu, und dies obwohl die Tauch - Guides kein Zimmer haben. Sie schliefen einfach irgendwo auf der „Chillout“ Zone auf dem Boot. Dies war aber weiter nicht schlecht, einige Leute mit Zimmer wollten dann auch lieber draussen schlafen.





Gleich nach dem Zimmer durfte ich mich um die Tauchausrüstung kümmern. Dies bedeutet die Weste (BCD) auf die Flasche zu tun und den Regulator (bestehend aus 4 Schläuchen – 2 Geräte um zu atmen, ein Schlauch für den BCD und eine Druck-Anzeige um zu sehen wieviel Luft man noch hat) an der Öffnung der Flasche zu befestigen. Zudem habe ich einen XL ca. 3mm Neopren probiert. Ich habe meist L oder XL an, und es passt obwohl ich ja nicht gerade XL bin. Der Neopren hat schon ganz viel Taucherfahrung funktionierte soweit aber sehr gut :-). Nachdem ich alles zusammengebaut habe, hatte ich 100 Bar statt wie erwartet 200 Bar Druck in der Flasche. Habe das dann noch mitgeteilt und hoffte am nächsten Morgen, wäre dann genug Luft drin. Okay, nun wieder Hose anziehen und dann chillen oder so. Aber nunja, meine Hose war weg. Das Portemonnaie mit ziemlich viel Geld fürs tauchen, steckt in der Hosentasche. Ich habe dann mal gesucht und gesucht, mal jemand gefragt und sogar mit einem Guide über meine Hose gesprochen. Kann ja nicht sein sowas. Schlussendlich habe ich die Hose gefunden. Unter Gepäck welches während dem ich mein Tauchzeugs zusammengebaut habe, einfach drauf gestellt wurde. Wobei meine Hose eigentlich nicht am Boden lag. Egal, mein Geld war auch noch drin und so war ich wieder gut gelaunt und ready.

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