Vom Schreibstyl wird
es nun wohl für den Moment etwas ändern, ich – Pascal –
schreibe nun zum Thema tauchen und die Zeit draussen auf dem Meer.
Ich starte dabei doch auch bei dem Punkt als wir uns aufteilten. Dies
war noch auf der Insel Koh Payam. Ich dachte eigentlich es wird ganz
einfach ein Motorrad – Taxi zu bekommen. So lief ich halt einfach
mal auf den kleinen Strässchen los und sah mich immer wieder mal bei
Motorgeräusch um. Um diese Zeit gab es aber keine Option. Die Zeit
bis zu meinem Termin mit dem Schiff hätte wohl gereicht alles zu
Fuss zu gehen. Nur ist die Entfernung aufgrund der Gegebenheiten hier
etwas anders zu sehen. Ich erreichte ein Restaurant / Shop und fragte
dort mal nach Taxi (Taxi ist für mich eigentlich was anderes als ein
kleines Motorrad, aber es heisst hier so). Nach einiger Zeit kam dann
ein altes Mannchen auf dem Töffchen und ich hatte mich auf einen
Preis geeinigt. Er machte seine Aufgabe sehr gut und ich erreichte
den Dive Shop (eigentlich sollte ich an den Strand – aber das
verstand er nicht). Das Glück war auf meiner Seite und die richtigen
Leute waren auch beim Shop. Den Weg zum Strand war mal wieder mit dem
Motorrad (3 erwachsene Personen darauf). Inzwischen war es Dunkel und
aufgrund der Ebbe war das Meer weit weg. Wir gingen dann im Dunkeln
raus in die Richtigung wo wir das kleine Schlauchboot (Dingi)
vemuteten. Es wurde zuerst das Gepäck und dann die Leute
transportiert.
Auf dem Schiff
angekommen wurden die Zimmer zugeteilt. Ich bekam das Zimmer gleich
neben dem Motorraum. Das Geräusch der Motoren (3 Stück) war ständig
das begleitende Elemente auf dem Meer. Ausgeschaltet wurden selten
alle Motoren. Einer ist für den Antrieb, einer arbeitet als
Generator für Strom und einer muss die Tauchflaschen welche wir
ständig leeren wieder füllen. Zum Zimmer gibt es noch zu sagen,
dass es zwei Betten hatte. Ich habe dann rumgefragt wer dann jetzt
noch zu mir kommt (es hatte ja kein Platz für uns alle). Es kam dann
niemand dazu, und dies obwohl die Tauch - Guides kein Zimmer haben.
Sie schliefen einfach irgendwo auf der „Chillout“ Zone auf dem
Boot. Dies war aber weiter nicht schlecht, einige Leute mit Zimmer
wollten dann auch lieber draussen schlafen.
Gleich nach dem
Zimmer durfte ich mich um die Tauchausrüstung kümmern. Dies
bedeutet die Weste (BCD) auf die Flasche zu tun und den Regulator
(bestehend aus 4 Schläuchen – 2 Geräte um zu atmen, ein Schlauch
für den BCD und eine Druck-Anzeige um zu sehen wieviel Luft man noch
hat) an der Öffnung der Flasche zu befestigen. Zudem habe ich einen
XL ca. 3mm Neopren probiert. Ich habe meist L oder XL an, und es
passt obwohl ich ja nicht gerade XL bin. Der Neopren hat schon ganz
viel Taucherfahrung funktionierte soweit aber sehr gut :-). Nachdem
ich alles zusammengebaut habe, hatte ich 100 Bar statt wie erwartet
200 Bar Druck in der Flasche. Habe das dann noch mitgeteilt und
hoffte am nächsten Morgen, wäre dann genug Luft drin. Okay, nun
wieder Hose anziehen und dann chillen oder so. Aber nunja, meine Hose
war weg. Das Portemonnaie mit ziemlich viel Geld fürs tauchen,
steckt in der Hosentasche. Ich habe dann mal gesucht und gesucht, mal
jemand gefragt und sogar mit einem Guide über meine Hose gesprochen.
Kann ja nicht sein sowas. Schlussendlich habe ich die Hose gefunden.
Unter Gepäck welches während dem ich mein Tauchzeugs zusammengebaut
habe, einfach drauf gestellt wurde. Wobei meine Hose eigentlich nicht
am Boden lag. Egal, mein Geld war auch noch drin und so war ich
wieder gut gelaunt und ready.
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