6 Jahre ohne Thailand – 5 Jahre nicht mehr in Asien. Wie schnell die Zeit doch mit Kindern vergeht!

Vor dem Flug hatte ich am meisten Respekt. Für Leon hatten wir keinen Sitz, wie sollen wir über 10h still verharren? Immerhin ein Nachtflug. Uns wurde zuhinterst eine 3er-Reihe zugewiesen, gleich bei den Toiletten. Wir liessen uns in die Mitte in eine 4er Reihe umbuchen mit einem freien Sitzplatz dazwischen, in der Hoffnung dass der Flug nicht ausgebucht war - war er aber.Beide Kinder waren zwar erstaunlich ruhig, schliefen aber erst gegen Ende Flug ein – Lisa quer auf uns, Leon am Abend zwischen unseren Füssen.

Ich schlief gar nicht, Pascal wenig. Dafür konnte ich den neuen James Bond in verblüffend miserabler Qualität (Swiss!) sehen.
Landung um 10 Uhr in Bangkok – die einen küssen den Boden, mir kamen die Tränen in meiner Lieblingsstadt, welche wir aber gleich samt Pack und Mietauto umfuhren Richtung Phetchaburi.
Tolles Auto, Nissan, viel Platz und Comfort. Die Fahrt zog sich an endlosen Industrie- und Vorortbildern auf dem Highway vorbei an Salinen, Essensständen, Trucks. Wir umfuhren Bangkok südlich. Einige eindrucksvolle Hängebrücken und vereinzelte Wolkenkratzer, verschwommen im ewigen Smog, liessen die Stadt der Engel erahnen (die Thais nennen sie Krung Thep Maha Nakhon, das ist die Abkürzung des längsten Städtenamens der Welt). Nach einem kurzen Essensstop erreichten wir ereignislos (Anmerkung Pascal: ohne Ereignis: ja, aber sehr anstrengend, Linksverkehr, einspurende Trucks von allen Seiten) unser bereits gebuchtes Guesthouse. Geräumig, modern und sehr sauber. IKEA-Einrichtung (Globalisierung lässt grüssen).
Wir zogen gleich los auf Tempeltour, was bei 32 Grad im Schatten und einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von 90% allen zu schaffen machte. Die Nacht war schrecklich, Leon war stundenlang wach, wir darum auch. 6hZeitverschiebung sind eben nicht ohne, mal sehen was die zweite Nacht bringt.
Am folgenden Tag wieder Tempeltour (ich liebe thailändische Tempel mit ihren indischen/burmesischen und Khmer-Einflüssen, Details erspare ich Euch :-), zu Fuss, allerdings mussten wir aufgrund der Hitze einen Zwischenstoppin einem Eiscafe einlegen und fuhren mit einem Songthaew (Pickup-Taxi) zurück. Am Nachmittag echter italienischer Espresso (ital. Maschinen gibt es erst ganz neu in Thailand). ...und am Abend feine Burger. Als wir die Kaffeemaschine neben dem Grill entdeckten, bestellten wir einen Espresso. Die Mutter der Chefin teilte uns mit, dass sie ihrer Tochter zwar diese Maschine geschenkt hat, sich diese aber nicht getraut damit umzugehen und den Kaffee zu verkaufen. Wir schlugen vor, den Kaffee zu testen, was wir dann auch taten. Ein Kaffee war „sabai“ (gut), einer „mai sabai“ (nicht gut, weil total stark und bitter). Sie waren froh ums Feedback und schenkten uns den Kaffee – ein typisch thailändisches Erlebnis.
Neben Kaffeemaschinen macht sich auch sonst der westliche Einfluss immer mehr bemerkbar: noch keine asiatische Toilette gesichtet (Hocktoilette), nur Westtoiletten, Thailänderinnen in kurzen Shorts, auch im Tempel (!!), kein Ort ohne WLAN und google zeigt alle Restaurants inkl. Bewertung an, aktueller als in der brandaktuellen Ausgabe des Reiseführers. Am schönsten ist es aber immer noch, sich treiben zu lassen und spontan zu entdecken…
Ausserdem genossen wir beiden bereits eine (Thai) Massage, ich v.a. weil ich mir kurz vor Abflug die Halskehre eingefangen habe, die sich hartnäckig hält. Den Kids gefällts gut, Leon wird von allen bewundert und schaut allen Wink- und Witzelversuchen skeptisch in Leon-Manier entgegen, Lisa geht ein wenig unter in seinem Rampenlicht, geniesst aber die kurzen Klamotten und fragt, wann es endlich endlich ans Meer geht.

Vor dem Flug hatte ich am meisten Respekt. Für Leon hatten wir keinen Sitz, wie sollen wir über 10h still verharren? Immerhin ein Nachtflug. Uns wurde zuhinterst eine 3er-Reihe zugewiesen, gleich bei den Toiletten. Wir liessen uns in die Mitte in eine 4er Reihe umbuchen mit einem freien Sitzplatz dazwischen, in der Hoffnung dass der Flug nicht ausgebucht war - war er aber.Beide Kinder waren zwar erstaunlich ruhig, schliefen aber erst gegen Ende Flug ein – Lisa quer auf uns, Leon am Abend zwischen unseren Füssen.

Ich schlief gar nicht, Pascal wenig. Dafür konnte ich den neuen James Bond in verblüffend miserabler Qualität (Swiss!) sehen.
Landung um 10 Uhr in Bangkok – die einen küssen den Boden, mir kamen die Tränen in meiner Lieblingsstadt, welche wir aber gleich samt Pack und Mietauto umfuhren Richtung Phetchaburi.
Tolles Auto, Nissan, viel Platz und Comfort. Die Fahrt zog sich an endlosen Industrie- und Vorortbildern auf dem Highway vorbei an Salinen, Essensständen, Trucks. Wir umfuhren Bangkok südlich. Einige eindrucksvolle Hängebrücken und vereinzelte Wolkenkratzer, verschwommen im ewigen Smog, liessen die Stadt der Engel erahnen (die Thais nennen sie Krung Thep Maha Nakhon, das ist die Abkürzung des längsten Städtenamens der Welt). Nach einem kurzen Essensstop erreichten wir ereignislos (Anmerkung Pascal: ohne Ereignis: ja, aber sehr anstrengend, Linksverkehr, einspurende Trucks von allen Seiten) unser bereits gebuchtes Guesthouse. Geräumig, modern und sehr sauber. IKEA-Einrichtung (Globalisierung lässt grüssen).
Wir zogen gleich los auf Tempeltour, was bei 32 Grad im Schatten und einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von 90% allen zu schaffen machte. Die Nacht war schrecklich, Leon war stundenlang wach, wir darum auch. 6hZeitverschiebung sind eben nicht ohne, mal sehen was die zweite Nacht bringt.
Am folgenden Tag wieder Tempeltour (ich liebe thailändische Tempel mit ihren indischen/burmesischen und Khmer-Einflüssen, Details erspare ich Euch :-), zu Fuss, allerdings mussten wir aufgrund der Hitze einen Zwischenstoppin einem Eiscafe einlegen und fuhren mit einem Songthaew (Pickup-Taxi) zurück. Am Nachmittag echter italienischer Espresso (ital. Maschinen gibt es erst ganz neu in Thailand). ...und am Abend feine Burger. Als wir die Kaffeemaschine neben dem Grill entdeckten, bestellten wir einen Espresso. Die Mutter der Chefin teilte uns mit, dass sie ihrer Tochter zwar diese Maschine geschenkt hat, sich diese aber nicht getraut damit umzugehen und den Kaffee zu verkaufen. Wir schlugen vor, den Kaffee zu testen, was wir dann auch taten. Ein Kaffee war „sabai“ (gut), einer „mai sabai“ (nicht gut, weil total stark und bitter). Sie waren froh ums Feedback und schenkten uns den Kaffee – ein typisch thailändisches Erlebnis.
Neben Kaffeemaschinen macht sich auch sonst der westliche Einfluss immer mehr bemerkbar: noch keine asiatische Toilette gesichtet (Hocktoilette), nur Westtoiletten, Thailänderinnen in kurzen Shorts, auch im Tempel (!!), kein Ort ohne WLAN und google zeigt alle Restaurants inkl. Bewertung an, aktueller als in der brandaktuellen Ausgabe des Reiseführers. Am schönsten ist es aber immer noch, sich treiben zu lassen und spontan zu entdecken…
Ausserdem genossen wir beiden bereits eine (Thai) Massage, ich v.a. weil ich mir kurz vor Abflug die Halskehre eingefangen habe, die sich hartnäckig hält. Den Kids gefällts gut, Leon wird von allen bewundert und schaut allen Wink- und Witzelversuchen skeptisch in Leon-Manier entgegen, Lisa geht ein wenig unter in seinem Rampenlicht, geniesst aber die kurzen Klamotten und fragt, wann es endlich endlich ans Meer geht.
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